Über uns

Faszination Biene

Eine Leidenschaft, die verbindet

Die Arbeit mit Bienen ist etwas ganz Besonderes. Mein Schwiegervater ist leidenschaftlicher Imker und hat diese Begeisterung zunächst an meinen Sohn Nico weitergegeben – und schließlich auch an mich. Einen erfahrenen Imker an seiner Seite zu haben, ist unbezahlbar. Altes Wissen und moderne Technik im Handwerk zu vereinen ist kostbar.

Jeder Imker gibt in jedem Bienenjahr sein Bestes. Doch manchmal kann das Beste auch zu viel oder nicht das Richtige sein. Kein Jahr gleicht dem anderen, und das macht die Arbeit mit den Bienen so spannend. So werden wir Imker jedes Jahr vor neue Herausforderungen gestellt. 

Mal ist der Frühling zu feucht und kühl, ein anderes Jahr spielt der Sommer nicht in unsere Karten, oder der Winter ist so mild, dass die Bienen nicht zur Ruhe kommen. Der Wandel unseres Klimas oder die intensive Bewirtschaftung der Wiesen und Felder machen unseren Bienen zu schaffen.

Anita und Nico Kugler

handgemacht

chemiefrei

nachhaltig

Teamwork

Makes the dream work

Genauso wie die Bienen in ihrem Stock zusammenarbeiten, so handhaben wir es auch in unserer Imkerei. Jeder packt mit an, und jeder weiß, was zu tun ist. Nico hat ein besonderes Gespür für die Pflege der Bienen. Er merkt sofort, wenn etwas nicht stimmt oder die Bienen etwas im Schilde führen. Ich, Anita, hingegen behalte den Überblick über den gesamten Betrieb, wobei meine Leidenschaft dem Veredeln des Honigs gilt. Gemeinsam leben wir unsere Leidenschaft – und machen unser Hobby zur Berufung.

Bienen auf Bienenwabe
Bienenbrot Detail
Waben

Chemiefreie Imkerei

Natürlicher Bienenschutz

Unser Engagement für eine chemiefreie Imkerei. Wir arbeiten mit der Natur – im Einklang mit den Bienen und ohne den Einsatz von Chemikalien.

Der größte Feind der Bienen ist die Varroa destructor Milbe. Dieser winzige Parasit klammert sich an die Bienen, saugt ihnen die Energie ab und schwächt so ganze Völker. Ein unbehandelter Befall kann bis zum Zusammenbruch des gesamten Bienenstocks führen.

Viele Imker bekämpfen die Varroamilbe mit aggressiven Säuren wie Ameisen- oder Oxalsäure. Doch diese Stoffe sind nicht nur für die Milben schädlich, sondern auch für die Atemwege der Imker. Die Verwendung erfordert daher stets Schutzmaßnahmen.

Bienenstock außen
Bienenstock außen

Wir gehen einen anderen Weg

In unseren Bienenvölkern kommen keine ätzenden Säuren zum Einsatz. Stattdessen behandeln wir unsere Bienen mit Wärme – mithilfe des Varroa Controllers.

Dieses Spezialgerät bekämpft die Milben in der Brut durch Wärmebehandlung, auch Hyperthermie genannt. Die verdeckelten Bruträhmchen, in denen sich rund 80 % der Milben befinden, werden aus dem Bienenstock entnommen und in den Varroa Controller eingehängt. Das Gerät erwärmt und befeuchtet die Brut, bis die Temperatur erreicht ist, bei der die Varroamilbe stirbt. Die Bienenpuppen hingegen entwickeln sich gesund weiter. Für die Bienen fühlt sich diese Behandlung an wie ein entspannender Saunagang.

Warum die Varroamilbe so gefährlich ist

Das erste Ei, das ein Varroa-Weibchen legt, bleibt unbefruchtet und wird ein Männchen. Alle weiteren Eier sind befruchtet und daraus schlüpfen Weibchen. Insgesamt legt ein Varroa-Weibchen 5 bis 6 Eier, wobei das letzte etwa neun Tage nach der Zellverdeckelung abgelegt wird.

Durch diese schnelle Vermehrung breiten sich die Milben rasch aus. Daher ist es entscheidend, die Milben bereits in der Brut zu bekämpfen. Stirbt die Varroamilbe in der Brut, schlüpfen gesunde Bienen – frei von Parasiten.